Die erheblichen wirtschaftlichen Schäden der Enzootischen Pneumonie erfordern konsequente Bekämpfungsmaßnahmen. Um die Folgen einer M.hyo Infektion sowohl in gesundheitlicher als auch betriebswirtschaftlicher Hinsicht zu reduzieren, hat sich die Impfung in den vergangenen Jahren als Mittel der Wahl etabliert. Sie schützt vor klinischen und wirtschaftlichen Schäden, eine Infektion wird allerdings nicht verhindert. In einer Reihe von wissenschaftlichen Studien konnte nachgewiesen werden, dass durch den Einsatz von herkömmlichen Mycoplasmenimpfstoffen (2-Shot-Vakzinen) bereits eine durchschnittliche Verbesserung der Tageszunahme um 21 Gramm erzielt werden kann, beim Einsatz des DEPOT-1-Shot Impfstoffes in einem Feldversuch zusätzlich nochmals 25,34 g/Tag. Auch die Zahl erkrankter Lungen konnte durch eine Impfung um 10-49 % gesenkt werden. |