Fragensammlung
7. Welchen Einfluss haben maternale Antikörper auf den Impfschutz?

Nach der Geburt nehmen die Ferkel mit dem Kolostrum maternale Antikörper auf. Diese Antikörper schützen das Ferkel in den ersten Lebenswochen vor Erregern, mit denen sich das Muttertier bereits auseinandergesetzt hat. Werden Ferkel mit hohen maternalen Antikörperspiegeln bereits sehr früh (in der ersten Lebenswoche) gegen Mycoplasmen geimpft, so kann die Bildung von Impfantikörpern - und damit der Schutz durch die Impfung - beeinträchtigt sein. Denn der Impferreger wird durch die schützenden maternalen Antikörper abgefangen und kann somit die gewünschte Reaktion des Immunsystems, nämlich die Bildung eigener Antikörper, nicht mehr hervorrufen. Demgegenüber wird eine Impfung in der 1. Lebenswoche kritisch gesehen und sollte unbedingt durch eine Wiederholungsimpfung abgesichert werden!
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